Mittwoch, 08. Februar 2012, 17:05
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Neue Version - Internet, Fluch oder Segen für Eigenprofil und Freundschaft?

Neue überarbeitete Version

Internet, Fluch oder Segen
für Eigenprofil und Freundschaft?



Die Bloggerszene Schweiz musste in den letzten Monaten Verluste hinnehmen. Die brillante Kommentatorin und Wortschwert-Künstlerin „Frau Müller“ ist abgetaucht. Bruder Bernhard, für direkte und unmissverständliche Standpunktvertretung bekannter Blogger und Betreiber von La Triperie verabschiedete sich im Januar 2010. Im Zappadong Blog wurden im Februar 2010 Zweifel angedeutet ob die Energie weiterhin reicht für den Blog Unterhalt und als Gedankenanstoss noch wichtiger, ob die Energie am richtigen Ort investiert wird! Selbst Thinkabout, vor Energie strotzender Schaffer und immer bereit der Welt der Blogger neue Impulse zu verschaffen, meldete bei der Diskussion um Hegemann und ''Axolotl Roadkill'' Bedenken an, ob sein Schreiben wie bisher weiter gehen kann.

 Als Grünschnabel in der Welt der Blogger und nur bei Lustschüben zur Abgabe von  Gedankenfutter bereit, hat mich jede einzelne Beobachtung immer wieder überrascht, denn das lodernde innere Feuer, Gedanken in geschriebene Buchstaben zu wandeln, blieb plötzlich weg oder schwächelte zumindest. Daher hat mich auf dem Zappadong Blog der Titel neugierig gemacht „Sich ins reale Leben ausklinken“ und zur Darstellung meiner Sicht auf dem Blog verleitet, wo die Stecker raus Begründung zuerst erfolgte. Aus dem beabsichtigten Kommentar wurde eine ausführliche Betrachtung, die deshalb Eintrag im eigenen Blog findet.

Internet – Fluch und Segen!

Ohne Übertreibung gibt es viele Gründe um pro oder contra zu argumentieren. Besucher des Nicole Rensmanns kleine Welt Blog, können im Selbsttest feststellen, dass es keine Schwierigkeit bereitet, an verschiedenen Tagen völlig konträre Positionen einzunehmen und zu verteidigen. Es hat mit der persönlichen Stimmung zu tun und dann natürlich ob gerade „Fluch“ oder „Segen“ unsere Gedanken zum Internet beherrschen. Effizientes Suchen nach Informationen ohne Suchmaschinen ist praktisch nicht mehr vorstellbar. Und trotz Suchmaschinen ist das Internet ein dermassen grosser Informationsdschungel, dass es den Zufall braucht, um der Reihe nach bei Zappadong, dann Rensmann und letztlich auf mycomfor zu landen.  

Mein Biorhythmus befindet sich morgens in der Aufwärmphase, den selbst steuerbaren Druck lasse ich dann noch nicht zu und der Zappadong Artikel war kurz. Alles Voraussetzungen, um die angebotenen Links anzuklicken. Weshalb ich dies so genau ausführe! Ja, auch die Informationshungrigen haben nur 24 Stunden zur Verfügung und wenn diese Zeit nicht reicht, wird ja bekanntermassen noch die Nacht dazu genommen.

Der Zeitdruck ist allgegenwärtig, auch wenn es um freiwillige Aktivitäten geht, weil die schiere Auswahl an jederzeit möglichen und interessant erscheinenden Klicks, zu einer Art Möchtegern-Stress und der damit einhergehenden banalen Erkenntnis führt: Zeitmanagement ist auch für Autoren, Künstler und freie Blogger unverzichtbar. Tendenziell bin ich abgeneigt alle Links anzuklicken, die in Blog Postings angeboten werden. Für Recherchen und Studien ist dies Okay, aber nicht um sich etwas Gedankenfutter rein zu ziehen.

Der interessante Aufhänger, der kurze Überblick und „nur“ zwei Links haben mich animiert die Story genauer anzusehen und ich bin froh es gemacht zu haben. Denn wer kennt diese Gedanken nicht. Lohnt sich das Surfen? Lohnt sich die Auseinandersetzung mit den Gedanken fremder Menschen?  Lohnen steht hier für die aufgewendete Zeit, als ein wichtiges Kriterium. Die Antwort kann immer wieder unterschiedlich ausfallen. Natürlich nur bei jenem Teil der Menschen, die zumindest am Lesen interessiert sind. Was glücklicherweise doch einen rechten Teil der Wissbegierigen ausmacht. Dagegen sind von den 100 Prozent Besuchern, letztlich nur ganz wenige Prozent interessiert und willig, sich zu äussern, also einen Kommentar zu verfassen. Geschweige denn einen eigenen Blog zu betreiben. Weitaus grösser ist der prozentuale Umfang an Menschen, die mit Blogs nichts Anfangen können und vermutlich in Sozialen Netzwerken die Nutzer Mehrheit repräsentieren, die nur an Spass ohne Ende und an der Partnerschaftstraumlösung interessiert sind. Und sei es auf Zeit.

Zwischen einem angenommenen Burn-out und einer Null-Bock-Stimmung, habe ich im Herbst 2007 auf der News Plattform Facts 2.0 angefangen zu kommentieren, bis ich dann zusammen mit ca. 20 anderen heavy Usern im Sommer 2008 von der Plattform geflogen bin, weil 19 User gegen die ungerechtfertigte öffentliche Abwatschung einer korrekt argumentierenden Nutzerin protestiert haben. Das war ein echter Geniestreich von der Facts-Leitung.  Man hat mit dem Rauswurf – inklusiv freiwilligem Nutzerverzicht – praktisch die gesamte Heizertruppe von Board geworfen. Ohne Heizer bewegt sich ein Dampfschiff nicht, wird zum Spielball der Zufallswellen. Seit Sommer 2008 dümpelt Facts im Internet vor sich hin. Wenig beachtet, gemessen an den öffentlich geäusserten Erwartungen und dem beeindruckenden Mission Statement. Wer jedoch mit der wichtigsten Ressource, aktive und engagierte Nutzer, so arrogant umgeht und Nutzerkonten einfach lüschert, muss sich anschliessend nicht über ein profilloses Dasein im Cyberspace wundern.

Die Null-Bock-Stimmung war der Auslöser, die mich zum Mitmachen im Internet gebracht hat. Es hat geholfen Abstand zu den Problemen zu finden, die scharfsinnig analysiert und definiert und letztlich doch nicht behoben werden können, wenn die Lösung nicht mit eigenem Tun herbeigeführt werden kann. Den Gedanken Auslauf zu gönnen und je nach Lust und Laune neue Impulse abzuholen oder eigene Gedanken und Erfahrungen dem freiwilligen Blogbesucher anzubieten, besitzt eine befreiende und wohltuende Wirkung. Dieser Aspekt scheint mir sehr wichtig zu sein.

Diese mentale Medizin sorgt dann auch für Besucherstrukturen die ständiger Veränderung unterworfen sind. Bei steigender Tendenz aus meiner Sicht. Aus dieser Besuchergruppe kann man aber auch die langfristig interessierten Besucher und Fans von Blogs abholen, wenn Themen und Sprache die Besucher animieren. Darunter befinden sich  auch potenzielle Käufer von jenen Büchern, die von Autoren stammen, die auch einen Blog betreiben. Es ist nicht so, wie es Kommentatorin und Buchautorin Jutta festhält, dass der Blog-Unterhalt nichts bringt. Dagegen ist sicher, dass nichts Machen, sicher nichts Bringt. Die Suche nach Freunden im Internet ist eine andere Sache. Dazu möchte ich noch einen separaten Beitrag schreiben. Auch weil es mir gelungen ist  das Kontaktnetz mit geschätzten, neuen Freunden zu erweitern.

Unbestritten richtig ist jedoch, sich immer wieder zu fragen, wo man dabei sein sollte, wo passiv und wo aktiv, mit welchem Zeitaufwand und mit welcher Kadenz und selbstverständlich mit welchem Ziel. So bin ich in verschiedenen Netzwerken dabei, weil ich mir a) angeregt durch Medienberichte einen persönlichen Eindruck verschaffen wollte – auch im Hinblick auf die Gründung meiner eigenen Community – und da und dort wird man einfach Mitglied, weil man intensiv gebeten wird, man möge doch der Einladung von realen Freunden folgen.

So bin ich auf der Adressbuchplattform Plaxo dabei, die mich mit ihrem Stil eher nervt und die ich eigentlich nicht brauche, weil ich meine Adressen nicht auf einer Community verwalte. Dass ich mal aus Versehen den falschen Knopf gedrückt habe und anschliessend mein halbes Adressbuch abgesaugt wurde, bevor ich den Prozess unterbrechen konnte, ärgert mich bis heute. Anschliessend erhielten diese Leute einen Plaxogruss und den Satz, ich würde mich freuen, wenn sie sich bei Plaxo registrieren würden. Blödsinn.

Dabei bin ich bei Xing und Linkedin und von beiden werde ich mit – freiwillig – abonnierten Newslettern aus Gruppenaktivitäten zugedeckt. Letzte Woche habe ich mal wieder rund 400 nicht geöffnete Newsletter gelöscht. War hinterher ein tolles Gefühl, mit wenigen Klicks soviel Produktivität ausgelöst zu haben. Bei w-k-w habe ich mich mal aus Neugierde registriert, auch mit dem Hintergedanken, eventuell an Jahrgangs- und Ausbildungszeitkontakte zu kommen.

Dass es nicht dazu gekommen ist, liegt an mir. Damit man mich findet, müsste ich ja zuerst Persönliches eingeben und diese Hürde ist mir zu hoch, um auf gut Glück vielleicht zu Kontakten zu kommen, die ich eventuell lieber nicht auffrischen möchte. Auch weil es mir ja nicht an realen Kontakten fehlt. Alle vier Verbindungen könnte ich kappen und man würde weder mich vermissen, noch würde ich etwas vermissen. Im Gegenteil, bemüht man sich nicht um neue Kontakte, bleibt also bei seiner Kontaktanzahl stehen, in einer Umgebung wo die Kontaktanzahl die Währung für .... was? ist!, hat es auch eine Abstrahlung von fehlender Attraktivität. Virtuell eventuell, real definitiv nicht. Doch im realen Leben, bei meiner F & F Gruppe (Familie und Freunde) erzähle ich nichts bzw. nichts mehr, von meinem virtuellen Leben.

Zugehört wird nur aus Höflichkeit, Interesse besteht nicht und Verständnis noch weniger. Blogger und Community Users können sich gar nicht vorstellen, dass intelligente  Otto Normalo, mit Blog, Blogger, Posting, Thread etc. rein gar nichts anfangen können.  Auch die Anzahl von angeblich 400 Mio. Facebook Usern täuscht, wenn man meint jeder soziale Kontakt im richtigen Leben, könnte sich unter Facebook etwas vorstellen oder hätte gar konkrete Facebook Erfahrung. So bin ich dann auch unter meinem Pseudonym bei Facebook registriert und über den Wert dieser Mitmachregistrierung, habe ich viele Fragen aber keine Antworten. Allerdings plagt mich mein Status auch nicht und diskrete Informationen habe ich auch nicht eingetippt. Interessant sind jedoch die Beobachtungen zu sozialen Aspekten. Twitter habe ich noch nie ausprobiert, denn da war bei mir schon immer mehr das Geschäftsmann-Unverständnis vorhanden. Was interessieren mich 140 Zeichen von fremden Leuten. Wenn ich eine SMS versende ist dies – bei privatem Inhalt – eine Auszeichnung, weil es mir daran liegt dem einzelnen Empfänger etwas Wichtiges oder etwas Schönes mitzuteilen.

 Ich verstehe den Rückzug aus den reinen Kontakt-Plattformen. Ich habe diesen Befreiungsschlag noch nicht gemacht, aber ich verwende auch sehr wenig Zeit fürs Up to date bleiben. Auch die Aufgabe von einer Multi-Channel-Strategie für verschiedene Identitäten im Internet macht Sinn. Eine totale Abstinenz von Blogbeiträgen wäre schade bei Nicole Rensmann und bei Jutta Wilke. Und Autoren haben doch dem Gedankenfutter-Suchenden etwas zu bieten und da ist das Internet eine kostengünstige und wirksame Schiene „Samen“ zu verteilen. Wie bekannt ist, kann es dann lange gehen, bis Sichtbares unübersehbar wird. Doch es kann geschehen.

Zum Schluss eine Bemerkung in eigener Sache. Die News Plattform und Community mycomfor freut sich über neue Besucher und insbesondere über aktive Teilnahme durch Verfassen von Kommentaren. Auch Einzelbeiträge und das Verlinken von News mit Eigenkommentar sind möglich. Die Freude am Schreiben und an Kommunikation mit Niveau, bilden die tragenden Säulen für dieses Soziale Netzwerk. Diese gemeinsame Basis macht einen wichtigen Unterschied zu der Vielzahl anderer Angebote. Schriftliche Kommunikation soll von Anfang ein Element sein, das Nutzer bewusst suchen, wenn Freundschaft im richtigen Leben als erwünschte Option angesehen wird.

Aktiv am Informationsaustausch in einer News Community mitzumachen, hat für Neueinsteiger in das Debattieren und Kommentieren im Internet den Vorteil, dass es nicht mit dem täglichen Zeitaufwand für die aktive Gestaltung des eigenen Blogs zu vergleichen ist. Ausserdem, ist das Verlinken und Kommentieren jedes Artikels möglich, welcher den gängigen Anforderungen von Gesetz und Gesellschaft entspricht.

Artikel wurde am 22.03.2010 aufgeschaltet. Verlust durch System Crash 24.03.2010
Bis dahin ca. 100 Klicks
Neue überarbeitete Version 25.03.2010

25.03.2010, 01:38 von Relax-Senf | 4135 Aufrufe
Bewertung: 1 2 3 4 5

Kommentare

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Zappadong 25.03.2010, 07:50
Danke fürs schnelle Wiederherstellen. Ich finde diesen Artikel den besten über die Social Media, den ich bisher gelesen habe.
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Relax-Senf 25.03.2010, 01:50

Kommentar von Mara vom 23.03.2010 (durch Crash verloren gegangen)

Ja, BBs und FM Kommentare und ihr kluges Einbringen fehlen... und ich kann ihren Frust verstehen, hat man doch zusehends manchmal den Eindruck, dass im Internet in erster Linie geschrieben wird um Recht zu bekommen und nicht um zu diskutieren. Man sucht Bestätigung unter gleichgesinnten - und wenn man das an einer STelle nicht bekommt zieht man weiter ..

Senf-Relax Kommentar vom 23.03.2010 (durch Crash verloren gegangen)

@ Mara: Danke für diese Steilvorlage, die durchaus geeignet wäre, darüber einen separaten Beitrag im Blog einzustellen. Sie haben ja mit dem Artikel „ Dürfen Blogger alles?“ eine interessante Diskussion ausgelöst, die durchaus für eine Verknüpfung mit obiger Feststellung geeignet ist. Für mich persönlich gilt, dass ich nicht den Drang verspüre mich immer und zu jedem Thema äussern zu müssen. Dies dient auch der Einteilung vom eigenen Energiehaushalt. Vor allem dann,wenn eine hitzige und anhaltende Debatte absehbar ist und das Thema für einen persönlich nicht genügend wichtig ist.

Andererseits hat mir dann aber die Sichtweise von Zappadong auch gefallen. Mit Herzblut und glaubhaft für die beschriebene Haltung vorgetragen. „Ich blogge nicht zuletzt, weil ich meine Meinung äussern will.“  Sinngemäss, zu allem was mir passt, wozu ich Lust habe und Zeit aufwenden will. Artikel und Thread finde ich gut. Deshalb meine Klickempfehlung für Leser, die den Inhalt noch nicht kennen.

Der Mara Blog Eintrag eignet sich durchaus um Aufzuzeigen, dass es richtig zur Sache geht. In Klartext wird argumentiert und doch werden Spielregeln eingehalten. Das ist der entscheidende Punkt. Natürlich sind Blogs interessanter, wo kontrovers diskutiert wird und es gibt immer wieder Themen, wo die Diskussionen mein eigenes Bild, meine eigene Sicht, letztlich beeinflussen können. Das ist das Schöne beim Besuchen von Blogs. Ausserdem werden Besucher, die nur passiv dabei sein wollen, NUR LESEN WOLLEN, auch durch lebhafte Diskussionen angelockt.

Leider werden Diskussionen oft nicht nur hitzig sondern auch giftig. Das kann dann wiederum Leser und Kommentatoren abschrecken, die dem Blog den Rücken kehren. Wer Netz und Blogs als lehrreiche Unterhaltungsmöglichkeit sieht und die Möglichkeit zum Knüpfen von neuen sozialen Kontakten als gewünschte Option betrachtet, sollte halt bei Wortwahl und Überzeugungsanspruch, persönlichen Stil und Niveau erkennen lassen. Im Kopf entstehen ja beim Lesen Bilder der Akteure und parallel dazu werden soziale Kompetenzen zugeteilt.


Leider wird dies immer wieder vergessen. Diese Erfahrung habe ich schon beim Kommentieren bei der Facts Community gemacht. Grund für mich, öfters auf eine Beteiligung an Diskussionen zu verzichten, wenn Betonköpfe das Resultat der Debatte von Anfang an kennen und festschreiben wollen.

Zu meinem Beitrag „Banker, Börsen und Zocker sind unverzichtbar! Teil 1“ gab es nie die angekündigte Fortsetzung mit Teil 2. Einerseits weil es plötzlich sehr viel wichtigere Dinge für mich zu erledigen gab als Blogbeiträge zu erstellen.  Bei allem Spass an Blogs und Communities, man sollte die Prioritäten im richtigen Leben nicht aus den Augen verlieren. Andererseits deshalb, weil eine Person federführend zum Teil 1 Stellung genommen hat, ohne auch nur beim Kenntnisstand einem KV-Lehrling im ersten Ausbildungsjahr zu entsprechen.

Wenn sich das Wissen über Banking beschränkt, dass es dort Lohn- und Sparkonto gibt und wenn die Konten leer sind, muss es einen gesetzlichen Anspruch auf Kredit geben, dann verzichte ich auf die Erstellung von Blogartikeln. Bei so einer Sicht zum Thema Relevanz der Banken für eine gesunde Volkswirtschaft, wundere ich mich welche Ausbildungsstätten besucht worden sind?  Ich fühle mich nicht zuständig um jenes Grundwissen zu vermitteln, das erforderlich ist um Grundsätzliches zu verstehen.

Die Frage – Internet, Fluch oder Segen? – muss jeder für sich beantworten. Viel Stress ist aber hausgemacht und dies nicht nur beim Engagement in Communities sondern auch beim Kommentieren, wenn zu jedem kleinen Bobothema mit einer Vehemenz der eigene Standpunkt vertreten wird, wie wenn die nächste Gehaltzahlung davon abhängen würde! Öfters würde es den Schreibern gut tun, wenn sie im Geist das Argumentationsverhalten vom Geschäftsalltag – der Boss ist dabei – aneignen würden. Hart in der Sache aber fair im Stil. Dies bedeutet aber nicht, dass der Meinungsaustausch reduziert werden darf auf den  täglichen Austausch von Komplimenten unter Freunden bei Pflichteinladungen bzw. unter Verwandten .  I)   

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