Das Einstellen der persönlichen Wohlfühlparameter - Schwierig, variabel und nie fix für immer!Das Einstellen der persönlichen Wohlfühlparameter - Die Umwelt, in die wir täglich eintauchen müssen, solange wir uns nicht in Quarantäne isolieren lassen, hat täglich konkrete Auswirkungen auf uns, wobei Art und Umfang der Auswirkung individuell ist. - Egal was wir an Lebensmittel kaufen und konsumieren, dies ist nur ein guter Versuch der Risikominimierung! Einerseits weil jedes Qualitätssiegel beim Einkauf sich immer "nur auf die produzierte, geerntete Gesamtmenge beziehen dürfte" womit es "Ausreisser" gibt, die statistisch gesehen das Qualitätssiegel unbeschädigt lassen. Ohne eigenes Labor zuhause können wir nicht feststellen, ob alles was wir essen wirklich gesund und unbedenklich ist. - Bei der kritischen Bedeutung der Ernährung herrscht völlige Übereinstimmung und trotzdem muss ich einwerfen, dass es nicht eine einzige richtige Ernährung für Individuen gibt. Wovon es zuviel und wovon es allenfalls zu wenig an elementaren Baustoffen hat, zeigt letztlich nur die gezielte Untersuchung. - "no sports" bekanntes Zitat von Churchill. Es gibt Leute die ohne Sport gesund alt werden (wozu Churchill nicht gehört) und es gibt Leute die so "übermotiviert" Sport betreiben, dass sie nicht alt werden. Ich habe schon Sport gemacht als es noch Waldlauf hiess, bevor daraus Jogging wurde. Ich mache es gerne alleine oder zusammen mit Frau Relax, weil ich dabei die Zeit auch für Psycho- und Seelen-Hygiene nutze. Ich mache es nicht im Leistungswettbewerb gegen weitere Personen, die immer und überall den Kick des Wettbewerbs suchen, weil ich dann nicht mehr den angestrebten Gesundheitseffekt erreiche. - Rauchen, die negative Wirkung auf die Gesundheit ist von mir unbestritten. Sieht man Helmut Schmidt, 90-Jährig und Altbundeskanzler, sowie seine Frau Loki, dann hat denen das Rauchen nicht geschadet. Andere wären bei der gleichen Rauchquantität bereits unter der Erde. So gönne auch ich mir gelegentlich eine Zigarre und in dem Moment wo ich bewusst danach greife, tut mir die Zigarre gut. Sei es in Momenten von Frust oder besonders grosser Freude. In beiden Fällen geniesse ich meine fetten Zigarren political correct ohne andere zu belästigen. Öfters auch ganz allein, um mich in Gedanken mal gübelnd und mal freudig mit dem Sein zu beschäftigen. - Positives Denken, wiederum 100 Prozent Zustimmung bei mir, wie wichtig diese Haltung ist. Sei es um das Selbstvertrauen zu stärken sei es als geeignetes Mittel um Depressionen keine Chance zu geben. Doch positives Denken allein hält nicht gesund. Sonst wäre es zu einfach, um Kranken zu unterstellen, dass sie selber schuld sind. So einfach ist es nicht. Die meisten Arbeitslosen sind auch nicht selber schuld, wie von Nichtbetroffenen gerne mal vorschnell unterstellt wird. Hinweis auf die Buchvorstellung „Bright Sided“ Psychologie Gefährlicher Optimismus im heutigen Tagi (18.01.2010) Seite 41. Vieles können wir in Eigenverantwortung beeinflussen und austarieren. Ob "es" reicht können wir immer nur im Rückblick für eine abgeschlossene Periode feststellen und natürlich rollend vorwärts. Vorwärts ist der Blick begrenzt und dies ist gut so, wenigstens in meiner ganz persönlichen Sicht. Ich halte auch nichts von reinem Aktivismus beim Arztbesuch. Ob dann und wann eine gezielte Untersuchung nicht ausgelassen werden sollte, ist eine individuelle Entscheidung, weil sie retten oder schmerzen kann. Würde man die Antwort vorher kennen, wäre der Entscheid leicht !!!
18.01.2010, 17:32 von Relax-Senf |
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Kommentare
Artikel zu Gesundheit und Medizin lese ich nicht weniger interessiert, wie News aus der Bankenwelt. Deshalb bin ich auch bestens über statistische Zahlen informiert, dass z. B. die Gebärmutterentfernung bei Frauen von Ärzten und Anwälten signifikant niedriger ist, im Vergleich zu Frauen die weder mit einem Arzt oder einem Anwalt verheiratet sind. Was den Schluss zulässt, dass nicht jede Operation nötig ist (betrifft Frauen von Ärzten) und nicht jede Operation ein so kleines Restrisiko beinhaltet, wie locker zur Operationsempfehlung behauptet (betrifft Frauen von Anwälten). Kürzlich gab es eine interessante Statistikzahl, die klar belegte, dass dort wo Kompetenzzentren errichtet werden - z. B. für Herzoperationen - die Anzahl der Operationen in die Höhe schnellte und im Vergleich zu anderen Kantonen ohne eigenes Operationsangebot, die Operationen so stark vom statistischen Bild abgewichen sind, dass ein "rechter" Teil einfach der Finanzierung der teueren Infrastruktur dienen musste.
Diese Interpretation basiert auf dem nachvollziehbaren Journi-Kommentar, der darauf hinwies, dass dringende Operationen schon immer in die Wege geleitet wurden durch Überweisung nach Zürich, Genf etc. Die deutliche Zunahme des Totals deshalb den Schluss zulässt, dass "neu" sehr viel schneller eine Operation als nötig erklärt wird.
Gehe seit einiger Zeit regelmässig zum Dermatologen. In meiner Kinder- und Jugendzeit, stand viel Sonne für viel Gutes für den Körper und ein Sonnenbrand gehörte einfach jedes Jahr dazu als Auftakt zum Sommer !!! Heute weiss ich, dass dies grosse Sünden waren. Diese Untersuchung wird mit Hinsehen erledigt, also keine Nebenwirkungen. Eine Vorsorge-Darmuntersuchung habe ich trotz Empfehlungen noch nicht gemacht, da damit auch ein Verletzungsrisiko verbunden ist. Also es gibt viele Facetten und ich trete nicht ausschliesslich für eine Variante ein sonder man / frau muss individuell entscheiden, was zu tun ist und wo es der Psyche hilft und wo es eventuell mehr schadet als nützt.
Helmut Schmidt und Loki Schmidt das Rauchen zu verbieten würde den beiden wohl die Ehe vergällen - zumindest dann, wenn einer von beiden das durchhalten würde... Die beiden tun auch dies hingebungsvoll zu zweit. Umgekehrt weiss ich nicht, wie stark und anhaltend allenfalls der morgendliche Husten ist, mit dem die Schmidts auch was für ihre scheinbar folgenlose Sucht bezahlen...
Wir stehen in aller Regel zu unseren Lastern so weit, wie wir sie in der Öffentlichkeit zelebrieren können - was sie uns aber an Konsequenzen aufzeigen, das behalten wir für uns - oder schreiben es anderen Faktoren zu. Der schlechten Luft wegen der Abgase, z.B.
Jeder nach seiner Façcon.
Zur Voruntersuchung aber sollte man tatsächlich erst dann gehen, wenn man glaubt, einigermassen einschätzen zu können, wie man denn mit einem schlechten Ergebnis umginge? Immerhin ist man von jenem Moment an, wenn man den Befund hat, ein kranker Mensch. Egal, wie gesund man sich fühlt. Das für sich ist ganz bestimmt auch nicht gesund... Antworten darauf gibt es nur ganz persönliche.
Um so interessanter, dass in so mancher privaten Runde zu diesem Thema sehr viel von Verantwortung die Rede sein kann - womit wir bei den Ansprüchen wären, welche unsere Allerliebsten an unser Gesundsein oder -werden stellen. Aber das ist dann definitiv ein anderes Thema - oder eine andere Facette des Themas.