In der Berliner «Weinerei» bestimmt der Gast den Preis19. Juli 2010, Neue Zürcher Zeitung
Gefangen im eigenen KonzeptIn der Berliner «Weinerei» bestimmt der Gast den PreisIn einem Restaurant in der deutschen Hauptstadt zahlt der Gast für Spitzenweine den Preis, den er selber angemessen findet. Damit polarisiert die «Weinerei» und sorgt unter den Gästen für Meinungsverschiedenheiten.Claudia Blumer, Berlin
19.07.2010, 16:55 von Winzer |
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Kommentare
@ Karin: Betrachte es als sehr schwierige Aufgabe, blind Wein zu bestellen und anschliessend fair dafür zu bezahlen. Sei es im Laden, sei es im Restaurant, immer beachte ich eine gewisse Bandbreite bei den Preisen beim Kauf. Dabei kommt es Überraschungen in beiden Richtungen. Im Restaurant den Preis nach eigenem Gutdünken festzusetzen, könnte durchaus dazu führen, dass der Wirt findet, ich hätte mir egoistisch ein tolles Schnäppchen geleistet, während für mich der Wein auf meiner Skala einfach nur die Wertschätzung xy erreicht hat. Wobei ja bekannt ist, dass vielerlei Tagesfaktoren mitspielen können, weshalb beim nächsten Besuch die Wertung auf den Kopf gestellt werden kann. In beide Richtungen!!!