Von Sein, Tun und HabenVon Sein, Tun und HabenWenn wir dieses Dreigestirn von hinten angehen, nämlich über Besitzstreben und Aktivität, so kommen wir unserem Zeitgeist nahe. Fangen wir aber bei Überlegungen hinsichtlich der Existenz an, so gehen wir weit in die Geschichte zurück, ohne bis heute eine abschliessende Antwort gefunden zu haben. René Descartes hat den Gedanken als Basis des Seins gesehen: „Cogito ergo Sum“, ich denke, also bin ich. Wir können aber nur besitzen, wenn wir existieren, weshalb das Sein höher zu bewerten ist, als das Haben. Sein bedingt für den Menschen denken, doch das allein ist wertlos, wenn dem Gedanken keine Tat folgt. Denken und Tun, neben dem Sein, sind notwendig, um unseren Besitz zu halten. Andererseits erlaubt Besitz ein Handeln in grösserem Rahmen, die Realisation komplexerer Gedanken und Ideen. Welches Bein an einem dreibeinigen Schemel ist wohl das wichtigste?
27.10.2009, 12:43 von Dr. H. J. Stalder-Straub |
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