Träume müssen zu Visionen werdenTräume müssen zu Visionen werden Man hat uns gelehrt und wir können es jederzeit erfahren, dass es die absolute geistige und materielle Freiheit nicht gibt. Und Schiller sagt dazu: Freiheit ist nur im Reich der Träume. Wer sich nie eine Freiheit herausnimmt oder eine Traumidee produziert, bleibt ein einfallsloser Langweiler, denn es fehlt ihm die Neugier, Dinge und Umstände ANDERS zu sehen.
Diese Neugier ist das Kind einer Vision und nur die Neugier treibt uns dazu, etwas zu unternehmen, einen Gedanken in die Tat umzusetzen. Also ist ein neugieriger Träumer, der seine Visionen zu realisieren versucht, der ideale Unternehmer. Wer nie Neues produziert, wer nie ANDERS denken oder handeln kann, muss zum Bankrotteur werden. Demgegenüber gibt es den Dauerbrenner Kreativität, der von den eigentlichen Problemen ablenkt. Wir brauchen Talent und System, wenn wir aus unseren Visionen Kapital schlagen wollen. Das wiederum bedeutet, dass wir dieses „anders denken“ institutionalisieren müssen, so dass wir den Sinn bestimmen und das Umsetzen in die Tat kontrollieren können. Keine brillante Idee ist aus sich selbst stark geworden. Sie wird von ihrem Schöpfer konzipiert, muss umgesetzt und praktikabel gemacht werden, wonach sie in der Realisation eingesetzt werden kann. Träumer gehen im Kampf unter, doch Kämpfer, die nie geträumt haben, sind nie grosse Sieger geworden.
30.12.2009, 13:18 von Dr. H. J. Stalder-Straub |
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