Kritische Analyse der heutigen Lage im FinanzbereichKritische Analyse der heutigen Lage im Finanzbereich. Die USA haben scheinbar ein Abkommen mit der Schweiz unterzeichnet; mit welchem Ziel wissen wir noch nicht aber wir müssen als worst case die Auslieferung vieler Kundenbeziehungen in Betracht ziehen. Die Briten haben einen Deal mit Liechtenstein gemacht. Eine Meldepflicht besteht bis 2015. Der Deal betrifft aber nur die Individuen
und nicht die shelter-Gesellschaften für welche die Treuhänder die Vereinbarung ablehnen. Die nächste Folge wird die Offenlegung des beneficial owners sein. Italien offeriert eine Amnestie, scheinbar auf Basis of 5%. Und sobald die Familienstiftungen, die Trusts und andere Konstrukte transparent werden, wird das für die CH ein Uebles Ende nehmen. Dass die Deutschen hinter ihren Hinterziehern her sind wissen wir seit dem Aufstand der Politiker im Anblick der Wahlen. Frankreich macht einfach die Grenzen etwas dichter und die fliegenden Zollequipen etwas grösser und etwas schneller. ---- Da dürften wir doch gut und gerne fragen: was ist los mit den panamesischen Gesellschaften, Stiftungen und Trusts. Sind dort zuviele US citizens, dass man sich nicht getraut? Was tut eigentlich Kanada mit seinem FAPI? Foreing Accrued Property Income Act. Dort scheint kein Schwein danach zu rufen. Ist das nicht das Bild einer Fuchsjagd? Und ist das Bild des Erfolgs da nicht grausam? Oder sind wir Bünzli einfach zu belämmert, uns zu wehren? Na ja, wenn man sieht, wer unsere Interessen vertritt! ...........
13.08.2009, 01:55 von Stalder-Straub, Prof. emer. |
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