Offener Brief an Finanzminister Steinbrück - Gedankenfutter von S. von RelaxOffener Brief an Finanzminister Steinbrück - Gedankenfutter von S. von RelaxMyComFor Gedankenfutter von S. von Relax
Seit längerer Zeit verstehen Sie es, clever und zielbewusst, die Aufmerksamkeit der deutschsprachigen Medien auf sich zu ziehen. Mit Respekt stelle ich dabei eine professionelle Schlitzohrigkeit fest, die ich Ihnen zu Zeiten als farbloser Ministerpräsident in NRW nie zugebilligt hätte. Nun auf der Berliner Polit- und Possen-Bühne überlebt nur, wer schnell lernt. Anschliessend bei der praktischen Anwendung glänzt. So immer für Beachtung sorgt und öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Das gelingt Ihnen mustergültig. Sie produzieren Schlagzeilen am Laufmeter. Landen mit wohl überlegten Drohauftritten auf den Titelseiten der Zeitungen und in den Fernsehnachrichten. Diese von den Politikern verschuldete Konstellation, führt zum Phänomen der hohen Schwarzarbeitquote in Deutschland, welche jegliche vernünftige Steuerpolitik in Deutschland verhindert. „Schwarzarbeit ist die Steuerrebellion des kleinen Mannes“, sagte Schneider. Wenn netto weniger verbleibe, steige der Anreiz für Schwarzarbeit.
Herr BM Steinbrück, warum unternehmen Sie nichts Nachhaltiges gegen die Seuche und den Volkssport Schwarzarbeit. Den Preis dafür zahlt der Mittelstand. Steuerfrust und Politikverdrossenheit nehmen in Deutschland kontinuierlich zu. In allen Gesellschaftsschichten. Die Politik ignoriert dies. Um die eigenen Wahlchancen und die der Partei zu erhalten, werden ständig Versprechungen abgegeben. Versprechungen für die keine abgesicherte Finanzierung besteht. Hochachtungsvoll
S. von Relax
18.03.2009, 03:46 von COO |
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